

Ihr Kind
Mögliche Ursachen können
sein.
Unser Gehirn besteht aus einer rechten und einer linken Gehirnhälfte. Beide Hälften haben bestimmte Aufgaben.
Die linke Gehirnhälfte ist hauptsächlich analytisch, nimmt die Dinge Schritt für Schritt auf, ist kritisch und urteilend. Es ist das so genannte Versuchsgehirn.
Die rechte Gehirnhälfte für sich genommen ist kaum mehr als ein Reflexgehirn. Sie empfängt Informationen durch die Sinnesorgane, ist jedoch selbst unfähig, diese auszudrücken oder kreativ zu nutzen. Die Fähigkeit des Reflex- oder auch Gestaltgehirns – sein Erinnerungsvermögen, seine Intuition und das Wissen um die Dinge- können erst vermittelt über das linke Gehirn voll zur Wirkung gelangen.
Nun wird klar, dass, um erfolgreich und leicht lernen zu können, beide Gehirnhälften gut zusammen arbeiten müssen.
Voraussetzung dafür ist, dass Lernende die Mittellinie überqueren können.
Dies lernen die Kinder durch die Bewegungsabläufe beim Krabbeln, denn dabei werden die rechte und die linke Gehirnhälfte gleichzeitig benutzt.
Unsere frühen Lernerfahrungen bestimmen, in welchem Ausmaß die Mittellinie zu einer Barriere oder zu einer Brücke für das Lernen wird.
Sind beide Gehirnhälften zur selben Zeit eingeschaltet und arbeiten spontan zusammen, ist die Mittellinie eine Brücke. Müssen sie sich in der Arbeit abwechseln, wird die Mittellinie zu einer Barriere, die die Verbindung beider Hälften unterbricht.
In der Regel lernen Kinder bis zum 4./5. Lebensjahr automatisch ganzheitlich. Einfach spielerisch – ohne es zu merken. Alle drei Lernkanäle – sehen – hören – anfassen – sind geöffnet und arbeiten gemeinsam.
In der Schule wird meist die verstandesmäßige linke Gehirnhälfte bevorzugt und die rechte bildhaft kreative vernachlässigt. Ganzheitliches Lernen wird dadurch behindert. Und für Kinder, die die Krabbelphase übersprungen haben, ist es noch schwerer, beide Gehirnhälften zusammen zu bringen. D. h., wenn betroffene Kinder z. B. beim Lesen die Mittellinie überqueren müssen, schaltet sich die jeweils in Augenblickrichtung liegende Gehirnhälfte ab. Das „abgeschaltete“ Kind hat zu gegebener Zeit nur je einen Teil seiner Fähigkeiten zur Verfügung und kann beide Gehirnhälften nicht in ihrer ganzen Vielfalt nutzen. Gleiches kann passieren, wenn die Kinder unter Stress geraten.

Inzwischen gibt es viele Richtungen der Kinesiologie. Eine davon ist die Edu-Kinestetik deren Grundgedanke ist, das Lernen nicht nur im Kopf stattfindet, sondern, dass Denk-und Bewegungsabläufe eng miteinander verbunden sind. Das Herzstück der Edu-Kinestetik ist die Selbsthilfemethode Brain-Gym (Gehirngymnastik), durch die mittels einfacher Bewegungsübungen die Kommunikation zwischen beiden Gehirnhälften verbessert wird.
Manche Kinder nehmen sich negative Lernerfahrungen sehr zu Herzen wie z. B. folgende Situationen:
Hier können psychische Blockaden und Stress entstehen. Auch kann sich eine negative Erwartungshaltung („Ich kann das ja sowieso nicht.“) entwickeln, aus der die Kinder allein nicht mehr heraus finden.

Hier ist wichtig, die Blockaden und den Stress aufzulösen, damit das Kind wieder in seine eigenen Fähigkeiten vertraut und auch wieder Freude am Lernen entdeckt.
Oft hat sich um die Themen „Hausaufgaben“ und „Schule“ auch in der Familie so viel Stress aufgebaut, dass die Eltern-Kind-Beziehung darunter leidet. Hier trägt eine kinesiologische Entstressung auch der Eltern zur Entspannung der Situation bei.
Übrigens: Bei dieser Art der Unterstützung gibt es keine Altersbegrenzung. Lernende jeden Alters sind angesprochen!